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Eichenprozessionsspinner - mit Vorsprung in die Bekämpfungssaison

In wenigen Wochen ist es wieder so weit. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners schlüpfen aus ihren Eiern und machen sich mit großem Appetit über das frische Laub der befallenen Eichen her. Ein einmaliger Kahlfraß durch die EPS-Raupen macht den Bäumen nicht viel aus. Ein mehrjähriger Befall kann jedoch zum Absterben der Holzgewächse führen und damit ein Ärgernis für die Forstwirtschaft darstellen. Das ist allerdings nicht das einzige Problem, das der Schädling verursacht. Ab dem dritten Larvenstadium entwickelt die Giftraupe Brennhaare, die das Nesselgift Thaumetopoein enthalten, das beim Menschen zu allergischen Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock mit Kreislaufversagen führen kann. Kommunen, Forstverwaltungen, Waldbesitzer und Tourismusverantwortliche, in deren Zuständigkeitsbereich der Eichenprozessionsspinner bereits im Vorjahr aktiv war, sollten daher schnell handeln und das Risikopotential durch die Einleitung vorbeugender Bekämpfungsmaßnahmen verringern.

Giftig und gefräßig - gefährliche Raupe breitet sich aus

In den letzten zwanzig Jahren hat sich der Eichenprozessionsspinner in weiten Teilen Deutschlands ausgebreitet. Aufgrund klimatischer Veränderungen hat der einst lokal verbreitete Schädling seinen Lebensraum deutlich ausgeweitet. Er ist nicht mehr nur in den lichten Wäldern und Waldrändern warm-trockener Regionen zu finden, sondern auch in Wohngebieten, auf Parkplätzen, auf Spielplätzen, in Parks und Gartenanlagen sowie im Umfeld von Kindergärten und Schulen. Die daraus resultierende Gesundheitsgefahr macht eine systematische Bekämpfung der Giftraupe oftmals unumgänglich.

Insbesondere dort, wo die Brennhaare eine Gefährdung für Menschen darstellen, ist Vorbeugen das beste Mittel zur Gefahrenabwehr. Gelingt es, die Raupen bereits während der ersten beiden Larvenstadien zu beseitigen, können diese keine gefährlichen Gifthaare mehr ausbilden. In den meisten Fällen kommt hierbei die chemische Bekämpfung mittels Gebläsesprühmaschine zur Anwendung, bei der Insektizide vom Boden aus direkt in die Baumkronen eingebracht werden.

Frühzeitige EPS-Bekämpfung kann Gefahrenpotential effektiv mindern

Um die vom Eichenprozessionsspinner ausgehenden Gefahren zu minimieren, muss die Bekämpfung möglichst früh nach dem Schlupf erfolgen. Wer rechtzeitig handelt, also spätestens bis Ende April, kann größere Schäden oftmals noch abwenden. Im Mai ist es unter Umständen schon zu spät, da zu diesem Zeitpunkt viele EPS-Raupen das dritte Larvenstadium bereits erreicht haben. Dann lassen sich die Gefahren bestenfalls durch eine mechanische Bekämpfung, beispielsweise durch Absaugen, verringern. Dieses Vorgehen ist jedoch deutlich aufwändiger und weniger effektiv.

Ob Kommunen, Forstverwaltungen oder Waldbesitzer - wer einen EPS-Befall in seinem Verantwortungsgebiet auf die leichte Schulter nimmt, riskiert Schadensersatz- und Schmerzensgeldklagen. Das gilt auch für Besitzer von Privatgrundstücken, auf denen kontaminierte Eichen eine Gefahr für Passanten und Anwohner darstellen. Müssen befallene Gebiete gesperrt werden, drohen außerdem finanzielle Ausfälle für den Tourismus und schmerzhafte Einschränkungen für Bürger und Bürgerinnen.

Eichenprozessionsspinner bekämpfen - ENVIRO ist für Sie vor Ort

Erste Hinweise auf eine Besiedelung von Eichenbeständen durch den Eichenprozessionsspinner geben Fraßschäden an Blättern einzelner Äste, die von Laien jedoch leicht übersehen werden. Deshalb empfiehlt es sich in Gebieten, in die Giftraupe bereits im Vorjahr vermehrt auftrat und möglicherweise schon Sperrungen erforderlich waren, beizeiten die Hilfe von Experten in Anspruch zu nehmen.

Die erfahrenen Spezialisten von ENVIRO können analysieren, wo und in welchem Ausmaß der Eichenschädling in diesem Jahr zu erwarten ist und geeignete Bekämpfungsmaßnahmen in die Wege leiten. Als zuverlässiger und leistungsfähiger EPS-Bekämpfer sind wir mit sechs Einsatzteams bundesweit für Straßenmeistereien, Landkreise, Forstverwaltungen, Vereine und Privatpersonen im Einsatz und sorgen dafür, dass dem Gesundheitsschutz und dem Baumschutz Genüge getan wird.

Je früher Sie den Eichenprozessionsspinner bekämpfen, desto weniger Schaden kann er anrichten. Warten Sie nicht, bis es zu spät ist, sondern setzen Sie sich noch heute mit uns in Verbindung. Gern erstellen wir Ihnen ein individuelles, exakt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Angebot.